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The Official Tourism Website of Kujawsko-Pomorskie Province
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Kujawien und Pommern sind einzigartige Regionen Polens, die ein doppeltes Vergnügen bei der Besichtigung garantieren. Schon der Name vereint zwei in Einem. Unsere Region verbindet zwei, aus geschichtlich und geographischer Sicht, Länder der Extreme, die beiderseits der Ufer des längsten Flusses in Polen – Wisła, liegen. Daher gibt es hier vieles mindestens im Doppelpack. Vom Namen der Woiwodschaft, über die Landeshauptstädte bis hin zu Sehenswürdigkeiten, Kultur und Naturattraktionen.

Die wichtigsten Städte der Region sind Bydgoszcz und Toruń. Sie liegen nah bei einander und sind mit Schnellstraßen, Bahn und Wasserstraβen miteinander verbunden. Zusammen bilden sie die Doppel-Hauptstadt der Woiwodschaft. Bydgoszcz ist Sitz der Woiwode. Hierher kommt man meistens geschäftlich oder zum Vergnügen. Man kann hier viele Angelegenheiten erledigen und dabei günstig einkaufen.

Bydgoszcz ist bekannt für seine Parks und Grünanlagen. Ein Spazierengang an der Brda bringt wunderbare Eindrücke. Reizvolle Brücken führen zur Młyńska Insel, dieses Gebiet wird auch das Venedig von Bydgoszcz genannt. Hier gibt es alte Speicher, einen mittelalterlichen Dom und Mietskasernen im Jugendstil. Das moderne Opernhaus erinnert an eine weitere Eigenschaft von Bydgoszcz - als eine Stadt der Musik.

Bydgoszcz

Toruń ist Sitz der Selbstverwaltung der Woiwodschaft. Die Stadt ist ein bekanntes akademisches Zentrum und eine Perle gotischer Architektur in Polen. Viele Denkmäler, die prachtvolle Altstadt mit dem Rathaus aus dem 14. Jahrhundert, historische Miethäuser und Fragmente der alten Stadtmauer befinden sich auf der UNESCO-Liste für Weltkulturerbe. Nicolaus Kopernikus, der weltbekannte Astronom, wurde hier geboren und hat in Toruń einen Groβteil seiner Erkenntnisse erarbeitet. Wenn man auf dem Markt oder Uferweg spazieren geht, kann man seinen Geist und die kosmische Energie aus dem Stadtplanetarium wahrscheinlich auch heute noch fühlen. Toruń ist bekannt für seine Lebkuchen. In vielen Plätzen kann man den aromatisch süßen Duft der Lebkuchen wahrnehmen, welche nach einer 500 Jahre alten Rezeptur zubereitet werden.

Toruń

Wenn man die wichtigsten Denkmäler der Woiwodschaft kennenlernen will, muss man auch diese aus der „doppelten“ Perspektive sehen. Auf der einen Seite kann man einzigartige Gebäude aus Holz sehen, auf der anderen Seite wiederum, die Perlen der gotischen Architektur aus rotem Ziegel. Eines der besten Beispiele für Holzdenkmäler ist das Biskupin. Diese altslawische Siedlung wird auch das Polnische Pompeji genannt. Hier wurde eine 2700 Jahre alt Siedlung mit gut erhaltenen Verteidugungswällen, Toren und Hütten ausgebgraben. In Biskupin finden wunderbare archäologische Festivals statt und es wurden auch viele historische Polnische Filme gedreht.

Biskupin

Ziegeldenkmäler sind die Früchte der Aktivitäten des Ordens der Kreuzritter in diesem Gebiet. Die von ihnen gebauten Burgen und Kirchen befinden sich vorwiegend auf den wunderbaren Höhen oder an den Flüssen des Umlands. Sie bringen den einzigartigen mittelalterlichen Charakter vieler der umliegenden Kleinstädte zum Vorschein.


  • Golub-Dobrzyn

  • Radzyn Chelminski

  • Swiecie

In ihrem Schatten kann man sich gut erholen, und die leichten und schlanken Gestalten der von mittelalterlichen Architekten erbauten Gebäude besichtigen. Im Inneren dieser mittelalterlichen Gebäude kann man den Geist dieser Zeiten fühlen, der zu historischen und religiösen Gedanken anregt.

Die Mehrzahl, solcher Denkmäler befindet sich in Toruń und auf dem Chełmżyńska Land.

Ein gutes Beispiel für eine gut erhaltene Kreuzritterburg ist die monumentale Burg in Golub-Dobrzyń. Jedes Jahr finden hier spektakuläre Ritterturniere mit Rittern aus Polen und dem Ausland statt. Eine weitere bekannte gotische Kirche ist der Dom unter Maria Himmelfahrt in Chełmno. Die sich dort befindenden Reliquien des hl. Valentin sind Ursache für den Umstand, daβ die Stadt in Polen als Hauptstadt der Verliebten bekannt ist. Während des Valentinstag sind die Straßen Chełmnos in Rot geschmückt und die Schaufenster sind voll von romantischen und einfallsreichen Geschenken.


  • Grudziadz

  • Wloclawek

  • Chelmno

Auch die Landschaft in Kujawien und Pommern wird in diesem Sinne als „doppelt“ bezeichnet. Zwei religiöse Ritterordnen haben hier eine besondere Rolle gespielt. Die ersten waren Kreuzritter und die zweiten Mennoniten. Diese mysteriösen und fleißigen Emigranten aus den Niederlanden waren einer der charakteristischen Gemeinden der Anabaptisten. Sie sind nach Polen im Zuge der Gegenreformation und religiöser Verfolgungen zugewandert. Die Polen waren sehr gastfreundlich und tolerant ihnen gegenüber und deshalb sie sind hier geblieben. In Kujawien und Pommern haben sie ihres Gelobtes Land gefunden. Mehr als 2 Jahrhunderte lang haben sie Hochwasserdeiche, Entwässerungskanäle, Schleusen und Wehre, Brücke und Deiche, Windmühle und Protestantische Kirchen gebaut. Sie waren einzigartige Meister des Wasserbaus. Ihre Geschichte können wir durch ihre Werke kennenlernen. Es gibt viele Werke. Bis heute sind Fragmente der mennonitischen Gebäude und Friedhöfe erhalten. Sie befinden sich entlang des Wisła Tals von Nowe über Grudziądz, Bydgoszcz, Toruń bis Włocławek. Um dieses einzigartige Erbe zu erleben sollte man Gruczno bei Świecie besuchen. Das ist gleichzeitig ein wunderbarer Ort für alle die sich einen Eindruck der lokalen Küche verschaffen wollen. In Gruczno findet jedes Jahr das Festival des Geschmacks statt. Man kann dort Kochspezialitäten der ganzen Region schmecken. Auf Feinschmecker warten hier wunderbare Honige, Weine, Würste und ein berühmtes Pflaumenmus.

Kujawien und Pommern sind auch ein Mekka für alle die Wellness, körperliche und geistige Reinigung also ihr biologisches Gleichgewicht suchen. Die Region heilt doppelt. Es gibt hier zwei bekannte Kurorte, die Europas größte Gradierwerke mit Salzquellen beheimaten. Die Kurorte sind Ciechocinek und Inowrocław. Jod und Ozon in der Luft wirken als ein wunderbares Heilmittel für viele Beschwerden. Salzquellen fließen aus den typischen Holzkonstruktionen und bilden ein einzigartig frisches Mikroklima, förderlich für die Gesundheit Mensch, Tier und Pflanzen. Die bunten Grünanlagen in der Umgebung sind ein blühendes Beispiel dafür. Blumengesäumte Promenaden bilden einen wunderbaren Rahmen für ausgiebige Spaziergänge und Fahrradtouren. In beiden Kurorten finden viele Kulturereignisse statt - eine wunderbare und abwechslungsreiche Unterhaltung für Kurortgäste. Auch deshalb zieht es viele Polnische Persönlichkeiten der Kultur und Bildung immer wieder nach Ciechocinek und Inowrocław.


  • Ciechocinek

  • Ciechocinek

  • Inowroclaw

Wenn man über Kujawien und Pommer schreibt, soll man nicht das Doppel-Phänomen der Flüsse vergessen: Brda und Wda. Die beiden fließen nicht weit von einander durch das malerische Gebiet Bory Tucholskie im Süd-Osten der Region. Sie sind reich an diversen Fischarten, insbesondere sehr schmackhafte Forellen. Die Brda bildet malerische Mäander und Böschungen. Ihr rapider Stromlauf fließt durch bunte Wälder, wo gefallene Stämme viele Attraktionen während Paddeltour bringen. Hier hat in seiner Jugend schon Karol Wojtyła, der spätere Papst Johannes Paul II., gepaddelt. Die Brda ist auch bekannt für einen besonders anspruchsvollen Abschnitt für Kanuten, der auch als die "Hölle" bezeichnet wird.

Wenn man diesen Abschnitt gut überstanden hat, kann man Zalew Koronowski erreichen, einen der der größten Wasserbehälter der Region. Die Wda hingegen ist ein eher ruhig dahinfliessender Fluss. Sie windet sich faul über Wiesen und und Weiden und ist daher besonders gut für Familienexkursionen geeignet. Sie mündet später in die Wisła neben Świecie. Eine zusätzliche Attraktion besteht in der Möglichkeit Biber zu sehen während man ein Naturreservat, das"Rezerwat Krzywe Koło" durchquert. Es ist ein wunderbares Ort, an dem der Fluss aussieht als ob hätter er seinen Gang verwechselt.

Liebhaber der Aktiverholung die Kujawien und Pommern besichtigen wollen, werden doppelt zufrieden sein. Sie können hierher mit dem Fahrrad oder zu Fuß gelangen. Aus Richtung West führt Europas längste Internationale Fahrrad Route Euro Route (R-1) durch das Gebiet. Diese Route ist mit einem grünem Fahrrad auf weißem Hintergrund und der Beschreibung R-1 gezeichnet. Sie führt aus Frankreich über Holland, Deutschland und Polen bis zur Grenze mit Kaliningrad. In der Region von Kujawien und Pommern leitet die Route R-1 über den alten Zisterziensersitz Koronowo, eine Kreuzritter Siedlung an der Wisła - Świecie und Grudziądz – die „Stadt aus rotem Ziegel“. Dieses Gebiet ist ein typisches Tiefland, ruhig und malerisch. Aus Nord-Osten kann man Kujawien und Pommern zu Fuß, über die hl. Jacob Straße erreichen. Sie ist ein Fragment einer längeren Route von Olsztyn nach Toruń und deckt sich mit der Internationalen Fuß Route E-11. Die hl. Jacob Route beginnt in Pojezierze Brodnickie. Dann führt sie durch das malerische Drwęca Tal auf Höhe des wunderbaren Brodnica, des Masuren Tors und durch das bereits im Zusammenhang mit den Ritterturnieren erwähnte Golub-Dobrzyń.

Man könnte die doppelten Vorteile von Kujawien und Pommern noch lange weiter ausführen.

Jeder wird etwas für Seele, Körper und Geist finden. Nach einem Besuch reist man aus der Region reicher an Eindrücken, gesünder und klüger wieder ab als man es zuvor erwarten würde. Versuchen Sie es selbst! Wir laden Sie herzlich ein!