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The Official Tourism Website of Kujawsko-Pomorskie Province

Wisla - Weichsel

Die Königin der polnischen Flüsse ist die hydrographische Achse der Woiwodschaft Kujawien-Pommern und teilt sie deutlich in geografische und kulturelle Regione. Auf dem linken Ufer erstrecken sich Kujawien und der östliche Teil von Großpolen, sowie der südliche Abschnitt Pomerellen. Auf dem rechten Ufer liegen das Dobriner und das Culmer Land und hinter der Osa-Mündung die westliche Zone der Seeplatte Iławskie. 

Die Länder der Weichsel beträgt auf dem Gebiet der Woiwodschaft Kujawien-Pommern über 205 km. An ihren Unfern liegen die vier größten Städte der Region: Bydgoszcz, Toruń, Włocławek und Grudziądz. Dies kann als Beweis betrachtet werden, dass der Fluss jahrhundertelang einen wichtigen Verkehrsweg darstellte und damit Entwicklung und Wohlstand den benachbarten urbanen Gegenden sicherte. 

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Heute spielt der Fluss keine so große wirtschaftliche Rolle mehr, zumal er größtenteils schlecht reguliert ist. Die meisten Regulierungsarbeiten wurden im 19. Jahrhundert von den Preußen durchgeführt, die Hochwasserdeiche und Buhnen errichteten. Die Weichsel hat also viel von ihren natürlichen Charakter beibehalten – und das ihr zu Vorteil, insbesondere wenn man ihre touristische Nutzung im Sinne hat. Besonders schöne Abschnitte der Weichsel von Kujawien nach Pommern führen durch den Rand des Gostynińsko-Włocławski Landschaftsschutzparks und die Landschaftsschutzparks Chełmiński und Nadwiślański. 

Aufgrund ihres schnellen Stromlaufes, der Breite der Rinne (bis zu 1 km), gefährliche Buhnen und sandige Flussarme soll die Weichsel von weniger erfahrenen Wassersportlern gemieden werden. Solche Gruppen sollen von Betreuern begleitet werden. Die Kilometer der Wasserstrecke zählte man von der Mündung von Przemysz, von wo es bis zur Ostsee 941,2 km bleiben.

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Sehenswürdigkeiten


• Das Naturschutzgebiet Kulin (695,0 km) liegt innerhalb der Grenzen von Włocławek, auf dem rechten Ufer der Weichsel, hinter dem dortigen Deich. Seine Einmaligkeit verdankt es dem in Polen größten Habitat einer besonderen Staube – des Diptams, besser bekannt als Brennender Busch. 

• Włocławek (679,0 km) wird von 121 Tsd. Menschen bewohnt und ist die drittgrößte Stadt der Region. Diese Siedlung aus der frühen Piastenzeit wurde wohl im 10. Jahrhundert als eine Burg gegründet, die sich im 11. Jahrhundert in eine Stadt verwandelte. Im Jahre 1123 wurde hierher das Bistum aus Kruszwica verlegt (civitas cathedralis Wladislavia). In der Stadt sind 21 besonders wertvolle Baudenkmäler zu besichtigen, insbesondere der Dom aus den Jahren 1340-1411, der gegen das Ende des 19. Jahrhunderts gründlich umgebaut wurde. In den Wänden des Presbyteriums befinden sich 29 Amphoren mit eingebauten Lautsprechern. Es ist wenig bekannt, dass in einer der Kapellen ein Werk des Meisters Veit Stoß selbst zu finden ist – ein Grabstein von 1496 für den Bischof Piotr aus Bnin Moszyński. 

• Bobrowniki (695,5 km) steht vom Gesichtspunkt der Touristen vor allem für eine malerische Ruine einer Kreuzritterburg vom Ende des 14. Jahrhunderts, auf einem Hügel am rechten Ufer der Weichsel. Im 13. Jh. gab es hier wahrscheinlich eine Burg der Herrscher von Masowien, die über die Furt über die Weichsel wachten. Mit dem Schloss sind Legenden verbunden, u. a. über den Ritter Warcisław, der für die Preisgabe der Burg an den Deutschen Orden büßen muss, über eine Weiße Dame, die sich auf den Mauern blicken lässt, oder aber über hier verborgene Schätze. Im Dorf befinden sich: eine Pfarrkirche St. Anna aus dem 18. Jahrhundert und ein katholischer Friedhof vom Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts. 

• Nieszawa (702,0 km), am linken Ufer, hat eine der interessantesten Geschichten von allen Orten der Woiwodschaft. Alles begann im Jahre 1230, als Herzog Konrad von Masowien den Kreuzrittern eine kleine Burg – castrum Nissoue (Nieszawa) in Kujawien, gegenüber dem heutigen Toruń verpachtet hatte. Nieszawa wurde viermal von Stelle zur Stelle verlegt – zum letzten Mal auf Befehl des Königs Kasimir des Jagiellonen, der auf diese Weise die Forderungen der Bürger und Kaufleute von Toruń erfüllte, welche den Staatsschatz beim Dreizehnjährigen Krieg gegen den Deutschen Orden maßgeblich gefüllt hatten. Im Jahre 1480 wurde in Nieszawa mit dem Bau der gotischen Hedwig-Kirche begonnen, die bis heute das wertvollste Denkmal der Stadt bleibt. In der Nähe des Gotteshauses befindet sich ein klassizistisches Gutshaus (heute Pfarrhaus) von Stanisław Noakowski – dem hervorragenden Maler, Kunsthistoriker und Architekten. Das Franziskanerkloster und die Kirche der Erhöhung des Heiligen Kreuzes wurden 1611 errichtet. Von Nieszawa kann man sich auf das andere Weichselufer mit einer Seitenradfähre begeben. 

• Das Zentrum von Ciechocinek (714,0 km) befindet sich beinahe ein Kilometer vom linken Ufer des Flusses entfernt. Es handelt sich um den wohl bekanntesten Kurort in Polen. Einer der Salzdome befindet sich in Słońsk, das ehemalig ein getrenntes Dorf bildete. Im Jahre 1235 hatte Konrad von Masowien den Kreuzrittern zwei Salzkoten in Pacht gegeben. Doch mit der industriellen Förderung der Lagerstätten wurde erst während der Teilung Polens begonnen, nachdem im Rahmen des russischen Kaiserreichs das Königreich Polen gegründet worden ist. Auf die Bedeutung der Salzsolen in Kujawien hat Stanisław Staszic hingewiesen. In den Jahren 1824-33 wurden zwei Gradierwerke errichtet, ein drittes – im Jahre 1859; sie konnten Salz in großem Stil produzieren. Die Gradierwerke sind weltweit einmalig und dienen heute als Inhalationsstellen für die um sie herum spazierenden Kurgäste. Im Jahre 1836 wurden im hiesigen Gasthaus vier Messingwannen eingebaut. So entstand das Kurgasthaus und die Geschichte des Kurortes konnte anfangen. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde Ciechocinek als eine Gartenstadt berühmt. Die Blumenteppiche, eine Blumenuhr, Parks und kleinere Grünanlagen erfreuen bis heute die Kurgäste. Die neogotische katholische Pfarrkirche Peter-und-Paul wurde in den Jahren 1877-1884 erbaut. Der Haupt- und die zwei Seitenaltäre wurden vom weißen kanarischen Marmor errichtet. Interessant ist auch die hiesige orthodoxe Kirche Erzengel Michael. Ihr Gebäude ist nicht groß, hölzern, aber besonders: im Stil aus der anderen Seite des Urals. Unbedingt zu erwähnen sind auch die historischen Werke zur Naturheilung mit Trinkhalle von 1881. 

• In Złotoria (728,5) am rechten Ufer der Weichsel, an der Mündung der Drewenz, befindet sich eine Burgruine (siehe Kapitel zu Drwęca). 

• In Toruń (734,5 km) kann man in der Geschichte mit ganzen Händen fischen, und immer wieder etwas Neues finden. Die Altstadt hinter den Mauern am rechten Ufer der Weichsel ist die einzige Stadt in der Woiwodschaft Kujawien-Pommern, die in die UNESCO-Kulturerbeliste eingetragen wurde. Toruń ist wie von nichts dank den Kreuzrittern aufgetaucht, die 1236 an der Stelle nach einer verlassenen Burg an der Mündung des Baches Potolsk ein Schloss und die Stadt Thorn gegründet hatten. Es war ihr zweiter Standort – zuerst wurde sie 1231 gegründet und zwei Jahre später mit Stadtrechten beschenkt. Doch dies war an jener Stelle, die heute als das Alte Thorn bezeichnet wird (7 km die Weichsel herunter, gerechnet ab der heutigen Altstadt). Die Stadt wurde durch Handel an der Weichsel reich, insbesondere nachdem sie 1280 der mächtigen Hanse beigetreten war. Die Herrschaft der Deutschen Ordens wurde 1454 abgeschüttet, infolge einer Aufruhr und der Zerstörung der Burg. Diese Ereignisse markierten den Anfang des Dreizehnjährigen Krieges, infolge dessen Toruń und weite Gebiete des Kreuritterstaaten dem Königreich Polen einverleibt wurden. Im Jahre 1473 wurde in der Stadt Nikolaus Kopernikus geboren. Über der Altstadt ragen mächtige gotische Türme des Domes Johannes des Täufers und Johannes des Evangelisten sowie des Rathauses empor. An jeder Ecke stößt man auf Miteshäuser und Kirchen aus der Zeit des Mittelalters oder der Renaissance. Für die Stadtbesichtigung soll man sich wenigstens einen vollen Tag reservieren. Auf dem linken Ufer der Weichsel sind Ruinen des mittelalterlichen Schlosses Dybów zu besichtigen. 

• Mała Nieszawka (740,0 km) ist ein Ort, an dem der Deutschorden in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts ihre einzige Burg auf dem linken Ufer der Weichsel gebaut haben und ihr den Namen des oben erwähnten Städtchens castrum Nisssoue, als Nieszawa, verliehen. Die Festung wurde 1422 kraft des Vertrages von Mełno abgerissen. Die Überreste des Gebäudes sind im Gebüsch hinter den Hochwasserdeichen zu finden. In Mała Nieszawka befindet sich auch eine kleine Holzkirche, errichtet 1890 für eine Gemeinde von Mennoniten (heute römisch-katholische Kirche des Heiligsten Herzens Jesu). 

• Auf dem linken Ufer hockt auch Solec Kujawski nieder (763,5 km). Zuerst erblickt man die Anlegestelle des Wasserrettungszentrums „Salina“, in Form eines Schiffes. Solec wurde zum ersten Mal in der Gründungsurkunde des Herzogs Przemysł von 1325 erwähnt. Der Name der Stadt knüpft direkt an den Salz an, der hierher auf der Weichsel gebracht wurde. Das Herzstück von Solec bildet der Turm der Kirche Stanisław Bischof des Märtyrers, errichtet in den Jahren 1910-12. Der Ort kann aber auch auf deine moderne Sporthalle stolz sein, auf einen Aquapark und das Sendezentrum des 1. Programms des polnischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks (zwei von der Weichsel her sichtbare, riesige Mäste). Zu den Attraktionen gehört auch der Jurassic Park, wo auf die Besucher riesige (glücklicherweise nur nachgeahmte) Saurier lauern. 

• Fordon (773,0 km) ist sein 1973 ein Stadtviertel von Bydgoszcz und dessen größte Schlafstadt. Die Anfänge der Stadt sind mit der pommerschen Burg Wyszogród verbunden, die es seit dem 11. Jahrhundert gegeben hatte. Sie wurde zu Beginn des 12. Jhs. vom Heer Bolesław des Schiefmunds erobert, der hier eine Kastelanei und einen Zollpunkt an der Weichselfurt gründete. Die polnische Burg wurde 1330 zerstört. Das wichtigste Baudenkmal des heutigen Fordon sind die neubarocke Kirche St. Nikolai von 1928 und die ehemalig evangelische Kirche des Evangelisten Johannes von 1879. Erhalten geblieben ist auch das Gebäude der ehemaligen Synagoge vom Ende des 18. Jahrhunderts. Die beiden Weichselufer sind in Fordon mit einer Brücke von 1893 verbunden. Zu jener Zeit war sie die längste Brücke im Deutschen Reich (1325 m). Nach dem 2. Weltkrieg wurde sie auf 1005 verkürzt. 

• Auf dem gegenüberliegenden Ufer der Weichsel erhebt sich Kępa Ostromecka. Dieser Höcker wurde vor ca. 12 Tsd. Jahren geboren, als die Gewässer des dahinschmelzenden Inlandeises die Landschaft des ganzen Eberswalder Urstromtals gestalteten. Dies taten sie auch, nachdem die Urweichsel sich von ihrer bisherigen, westlichen Richtung abgewendet hatte und, plötzlich dem Norden zugewandt, ihre Gewässer zur aufkommenden Ostsee zu führen begonnen. Es ist die schärfste Kurve auf der ganzen schiffbaren Strecke der Weichsel. 

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• Im Herzen des Höckers liegt das Dorf Ostromecko (776,5 km), schon 1222 in einer Urkunde Konrads von Masowien erwähnt, der es dem Bischof Christian verlieh. Dann, dem Deutschorden verschenkt, wurde es zum Rittersitz. Der ganze Stolz von Ostromecko sind Paläste: Der alte von ca. 1730, errichtet auf einer hohen Weichselböschung, und der viel größere neue von 1849. Es gibt auch einen Landschaftspark und darin einen kleinen Familienfriedhof des Geschlechts Alvensleben – der letzten Eigentümer von Ostromecko. Vor dem Eingang zum Park steht eine Kirche aus dem 15. Jahrhundert. 

• Topolno (796,0 km), am linken Ufer, war seit eh und je eine pommersche Warte über einem Weichselübergang. Gemäß der hiesigen Legende soll in den ersten Frühlingstagen des Jahres 1583 im Schmelzwasser der Weichsel ein Gemälde Muttergottes gekommen sein. Die Einwohner hätten es herausgefischt und in eine Kapelle gestellt. Schnell hat er den Ruhm eines wunderbaren Gemäldes erworben. Die hiesige Kirche errichtete man 1684 im Barockstil erbaut, es sind daran aber auch spätgotische Merkmale zu bemerken. Das Gotteshaus gehörte den aus Częstochowa geholten Paulaner, die aus Topolno von den preußischen Behörden vertrieben wurden. Als die Paulaner von Częstochowa 1980 eine Bestandsaufnahme des von ihren Brüdern hinterlassenen Vermögens durchgeführt haben, haben sie Edelsteine in der Krone der Madonna entdeckt. Wie es sich herausgestellt hat, wurden sie dem Orden vom König Władysław IV. geschenkt. Das unschätzbare Kunstwerk wurde aber leider gestohlen. 

• In Chrystkowo, am linken Ufer, befindet sich ein großes ehemalig den Meonnitern (niederländischen Ansiedlern) gehörendes Holzhaus von 1770. Zurzeit hat dort das Museum der Landschaftsschutzparke Chełmiński und Nadwiślański seinen Sitz. 

• Auf dem gegenüber liegenden Ufer stehen zwei Türme der Barockkirche in Starogród von 1754 (802,5 km). Aber Starogród hat eine viel längere Geschichte – es ist der Vorreiter des kreuzritterlichen Chełmno, denn eben hier hatte der Deutschorden schon 1233 mit dem Bau des Schlosses und der Stadt Culm (Chełmno) begonnen. Danach wurde es 6 km weiter nach Norden verlegt. 

• Chełmno (807,0 km) steht für das Rot der mittelalterlichen Wehrmauern (2700 m lang) und hohe Türme der gotischen Kirchen – als wären wir zurück im 13. Jahrhundert, als die Kreuzritter die Stadt gründeten. Das Culmer Recht wurde dann zur formellen Grundlage für mehr als 200 Stadtgründungen im Kulmerland. Mit seinen breiten, geraden, sich unter dem Rechteck kreuzenden Straßen und riesigen Markt wurde zur Rolle der Hauptstadt des Ordensstaates vorbereitet. Letzten Endes wurde diese Würde doch Marienburg zuteil. Das prächtigste Baudenkmal von Chełmno ist seine riesige Pfarrkirche der Himmelfahrt der Heiligen Jungfrau Maria, errichtet in den Jahren 1280-1320. Das hiesige Rathaus hat einen Renaissance-Charakter, doch seine Baumeister haben auch Fragmente des früheren Sitzes der Stadtbehörden aus dem Ende des 13. Jahrhunderts genutzt. 

• In Świecie (813,5 km) auf dem linken Flussufer kann man eine Kreuzritterburg und andere mittelalterliche Baudenkmäler bewundern, die allerdings besser bei einer Fahrt die Wda entlang zu erreichbar sind (siehe entsprechendes Kapitel). 

• In den hohen Hügeln in der Nähe von Sartowice (820,0 km), am linken Ufer der Weichsel, verbirgt sich eine ungewöhnliche Geschichte. Zu den heidnischen Zeiten wurde der Ort Czartowice („Teufelshort“) genannt, da sich hier ein Tempel des schwarzen Gottes befinden soll. Die ganze Hügelkette trägt auch den Namen Czarcie Góry („Teufelsgebirge“). In der ersten Hälfte wurde hier vom pommerschen Herzog Świętopełk II. eine Burg errichtet, die 1243 vom Deutschorden erobert und niedergebrannt wurde. Von der Schlosskapelle wurden damals die Reliquien der heiligen Barbara gestohlen. Später hat man hier eine Kapelle der heiligen Barbara erbaut, der Schutzheiligen der Flößer. Die heutige Kirche stammt von 1850. Auf dem benachbarten Ufer befindet sich ein Palast aus dem 18. Jahrhundert, bis zum Ende des 2. Weltkrieges Eigentum des Grafen von Schwerin. Seine Familie wurde bis zur dritten Generation für seine Teilnahme am Attentat gegen Hitler ausgemetzelt. Der Palast ist mit einem englischen Park umgeben, dem Werk des Iren McClair. 

• Jeder, der die Weichsel unter den riesigen Speichern des rechtsufrigen Grudziądz fährt (835,0 km), der verliebt sich in diese Stadt hoffnungslos. Doch das ist erst der Anfang: Dringt man in die entzückenden Straßen dieser wunderschönen mittelalterlichen Stadt ein, besucht man die Pfarrkirche, beschaut man die Stadt und die Weichsel vom Schlossberg, dann kann man seine Gefühle einfach nicht mehr beherrschen. Zum ersten Mal wurde die Stadt 1065 erwähnt. Im Jahre 1222 wurde das „castrum Grudenz“ dem Missionsbischof Christian von Konrad von Masowien verliehen. Neun Jahre später fiel die Burg den Kreuzrittern zu, die sich auf dem Schlossberg befestigten und bis 1299 eine Mauerfestung errichteten. Geblieben sind nur Fragmente dieser Wehranlagen. Bis hat die Altstadt städtebaulich gesehen einen mittelalterlichen Charakter. Die ältesten Speicher, die sich in einer Reihe über dem Fluss erheben (26 Gebäude) wurden im 16. Jahrhundert erbaut. Sie dienten nicht nur als Getreidelager, sondern hatten auch eine Wehrfunktion. 

• Der riesige Turm der Pfarrkirche in der Stadt Nowe (853,0 km) ist schon seit dem 14. Jahrhundert Wegweiser für Wallfahrer und Wanderer. Ihrem Namen zum Trotz (zu deutsch „Neu“) ist sie eine alte und ehrwürdige Stadt, die eine wichtige Rolle schon zu Zeiten des pommerschen Geschlechts der Swenzonen spielte. In 1308 wurde sie von den Kreuzrittern in Besitz genommen. Die ganze Stadt ist mit Wehrmauern von ca. 1000 m umgeben, mit 16 Türmen und vier Toren. In der Mitte des 14. Jahrhunderts stand schon ein gemauertes Schloss an dere Stelle der pommerschen Burg an der steilen Böschung an der Weichsel . Erhalten geblieben ist sein Hauptflügel. Das prächtigste Bauwerk von Nowe ist die Pfarrkirche Apostel und Evangelist Matthäus, nach 100 Jahren Bauarbeiten, in der Mitte des 15. Jahrhunderts vollendet. In der Landschaft von Nowe hat noch eine Kirche einen wichtigen Platz eingenommen, die ehemalige Franziskanerkirche von 1283, also noch von den Zeiten vor der Übernahme der Stadt durch die Kreuzritter. Von diesen alten Zeiten ist noch eine Krypta erhalten geblieben, erbaut wohl noch in der Äre der Swenzonen (1301-07). Nach einem Großbrand von 1899 wurde die Kirche im neogotischen Stil mit einem 50 m hohen Turm wiederaufgebaut. 



Paddelfahrten:  




• Die 50. Polenweite Jubiläumspaddelfahrt auf der Seenplatte Brodnickie. Drwęca und Weichsel, 31.07-14.08.2010. Veranstalter: Klub Turystów Wodnych (Wassertouristenclub), 86-200 Chełmno, ul. Biskupia 16. Kapitän: Lech Bolt Tel. /Fax 48 56 6773326, Mobil +48 692 190800. 

• Abschluss der Paddelsaison am 3.10.2010 auf der Strecke Solec Kujawski-Bydgoszcz. Veranstalter: Kujawsko-Pomorski Związek Kajakowy (www.pzkaj.pl


Schifffahrten auf der Weichsel: 


• TRANS-WOD Błocki Czesław
05 -220 Zielonka ul. Kilińskiego 45 
Mobile  0048 601 625 682
Fax 048 56 651 44 10
E-Mail: czeslaw_blocki@vp.pl
www.zegluga.torun.com.pl
Fahrten auf der Weichsel in der
 Nähe von Toruń mit den Schiffen „Wanda“ und „Wiking“. Für eine 40-minutige Fahrt zahlen Erwachsene 14 PLN, Kinder und Jugendliche – 10 PLN. „Wanda“ kann für 350 PLN, „Wiking“ für 450 PLN pro Stunde gemietet werden.
• Fahrten auf der Weichsel bei Ciechocinek mit dem Motorboot „Bas“ – siehe Mobil 0-603 663 567.

Brda

Wda

Wisla (Weichsel)

Drweca

Notec

Gardega

Goplo See

Brda Brahe Bydgoszcz Bromberg ein Fluss im nordwestlichen Polen

Wda Fluss kajak Swiecie

Wisla Weichsel kajak

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Notec Netze fluss Polen Pommern Kujawien

Gardega Fluss Polen

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